Speichersysteme

Die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in Deutschland ist neben dem Netzausbau nur mit der Speicherung Erneuerbarer Energien möglich, um die natürliche Fluktuation der EE auszugleichen. Dabei kommt den verschiedenen Speichertechnologien auf dem Markt eine besondere Stellung zu: neben der Speicherung von Energie müssen die Systeme in der Lage sein, dynamisch sich dem Bedarf anzupassen und gleichzeitig die Netzstabilität zu gewährleisten. Dies gilt unabhängig von Größe und Ausführung des Systems. Hinsichtlich der Netzintegration übernehmen diese Speichersysteme folglich die Aufgaben und Systemdienstleistungen klassischer Erzeugungsanlagen (Wind, Photovoltaik).

Somit ergeben sich für Speichersysteme unabhängig vom Betriebsmodus dieselben Anforderungen wie für die übrigen dezentralen Erzeugungsanlagen: auch Speichersysteme mit (bidirektionalen) Umrichtern müssen hinsichtlich des Netzanschlusses elektrisch vermessen werden. Dies geschieht in der Einheitenzertifizierung, welche die Basis für die Anlagenzertifizierung darstellt. Über die Komponentenzertifizierung (z.B. Parkregler) und die Modellvalidierung deckt M.O.E. alle Zertifizierungsprozesse für diesen Bereich ab.

Aktuell findet die Zertifizierung gemäß der BDEW Mittelspannungsrichtlinie 2008 (BDEW MSR 2008) in Verbindung mit FGW TR 8 statt. Zukünftig werden sich die Anforderungen an Speicheranlagen in den "Technischen Regeln für den Anschluss und Betrieb von Kundenanlagen am Mittelspannungsnetz (TAR Mittelspannung)" wiederfinden. Die Zertifizierungspflicht gilt dann für alle Anlagen im Spannungsbereich von > 1 kV und < 60 kV.

Auf den Seiten zur Zertifizierung finden Sie weitere Details zu diesen Themen erklärt.

Bei Fragen zur Zertifizierung sowie weiteren Dienstleistungen rund um das Thema Speicher sprechen Sie uns gerne an.

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